Kulturelle Wahrnehmung von Übergewichtigkeit

Westen und Osten

Während Menschen hier im Westen darum kämpfen, ihre überflüssigen Pfunde los zu werden, so gilt es in ärmeren Ländern wie Indien als attraktiv, wenn man etwas mehr Speck auf den Hüften hat. Klar, eine etwas größere Leibesfülle ist natürlich ein direktes Zeichen von Wohlstand. Bloß ist der Wohlstand in der gesamten westlichen Gesellschaft heute so groß, dass es überhaupt nichts Besonderes mehr ist, wenn man jeden Tag dinieren kann wie ein König, jetzt nicht unbedingt von der Qualität der Produkte her, sondern eher von der Menge.Kulturelle Wahrnehmung von Übergewichtigkeit

Westliche Bedingungen

Zu Billigstpreisen lässt es sich bei Discounter einkaufen. Die Brötchen kosten nur wenige Cent. Niemand verhungert. Und das ist natürlich gut. In dieser Gesellschaft ändert sich bloß die Wahrnehmung der Attraktivität. Dickleibigkeit wird hier nicht mehr mit Wohlstand – denn den haben auf diesem Level ohnehin schon alle – sondern eher mit Faulheit und persönlicher Vernachlässigung in Verbindung gebracht. Die Hungermode ist natürlich ein anderes extrem, das auch nicht wirklich ein Ideal verkörpert. Am Ende muss nämlich jeder Mensch für seinen individuellen Stoffwechseltyp den richtigen Lebensstil finden.

Östliche Alternative

Interessant finde ich hier das Konzept der Sumo-Ringer in Asien. Diese Athleten vereinigen einen voluminösen Körper, der sich sehen lassen kann, mit großer Sportlichkeit und einer Hingabe an hartes Training. Etwas ähnliches gibt es im Westen nun wirklich nicht. Die Sumo-Ringer ernähren sich auch von ganz speziellen Suppen und Kraftnahrung, um überhaupt erst auf ihr stattliches Gewicht zu kommen, denn wer im Ring zu leicht ist, der wird schnell mal weggedrückt und hat verloren.

Westliche Diät-Produkte

Im Westen schaut man eher wie man von der ungewollten und als unsportliche empfundenen Leibesfülle wegkommt und auch hier gibt es natürlich die passenden Produkte, um abzunehmen. Diät-Drinks erfreuen sich dabei einer immer größeren Popularität. Das gute bei einer Diät mit diesen Drinks ist, dass man „bloß“ eine Woche lang keine festen Mahlzeiten zu sich nimmt und dann stufenweise wieder zu einem regelmäßigen festen Essen zurückkehrt. Vor allem geht es hierbei um die Reduzierung von Kohlenhydraten, die man dem Körper zuführt. Deswegen enthalten die Pulver für die Drinks nur wenig davon, dafür eher mehr Proteine, die für den Muskelerhalt nötig sind. Man will beim Abnehmen ja sein Fett und nicht seine Muskeln verlieren. Das wird zum Beispiel von Yokebe besonders unterstützt, da hier der Shake Molkenproteine enhält, die noch besser als Sojaproteine in der Lage sind, die Muskeln währen einer Fastenzeit aufrecht zu erhalten. Natürlich stellt sich hier die Frage nach dem Ursprung des Molkenproteins. Der Name legt schon nahe, dass es tierischer Herkunft ist. Für Veganer wäre das also nichts. Aber vielleicht gibt es mittlerweile auch eine künstliche Art, Molkenproteine oder Proteine die formidentisch zu Molkenproteinen sind herzustellen.