Was uns wirklich dick macht

Kurz gesagt: Kohlenhydrate

Die richtige Ernährung will gelernt sein. Was manche Menschen nicht wissen ist, dass das Fett in ihrem Körper gar nicht davon kommt, dass sie fettige Nahrungsmittel zu sich nehmen. Hier fällt mir vor allem mein Cousine ein, die immer nur Produkte kauft, auf denen der reduzierte Fettanteil stark in der Vermarktung verwendet wird. Das Fett in einem Produkt ist aber nicht das Problem. Man wird nicht durch Fett fett, sondern durch Kohlenhydrate. Fragen Sie die dicksten Menschen der Welt – ich bin mir nicht sicher, wo momentan der Weltrekord liegt; er war mal bei etwas über 500kg, einem Ausmaß der Übergewichtigkeit, bei dem man natürlich nicht mehr auf eigenen Beinen gehen kann, geschweige denn durch eine Tür passt –, diese werden es Ihnen erklären können. Okay, sagen wir jene, die angefangen haben, sich in bisschen zu dem Thema zu bilden, werden es wissen: Kohlenhydrate sind die Sünder, die uns fett machen.Was uns wirklich dick macht

Was sind Kohlenhydrate?

Und was sind Kohlenhydrate? Alles was meine Mutter kocht und sie kann sich gar nicht vorstellen, ohne Kohlenhydrate zu kochen. Sprich Kartoffeln, Nudeln, Reis, Buchweizen und natürlich auch Brot. Wie funktioniert das aber, dass etwas, das selber kein Fett ist, in unserem Körper zu Fett wird? Den genauen chemischen Vorgang kann ich hier nicht beschreiben, es sei nur so viel gesagt, dass die Stärke, die sich in den vorhin genannten Lebensmitteln befindet – diese bestehen tatsächlich beinahe nur aus Stärke, vor allem Weißbrot –, im Körper zu Traubenzucker zersetzt wird. Stärke ist nichts anderes als eine Aneinanderkettung von Traubenzucker-Molekülen. Im Körper werden diese nun im Laufe des Verdauungsprozesses von einander getrennt, so dass einzelne Traubenzucker-Moleküle vorliegen, sprich Glucose. Die Glucose ist ein wichtiger Energieversorger für den Körper. Allerdings bekommen wir davon bei der durchschnittlichen Diät viel zu viel in der Form von Stärke ab. Der Körper ist aber nicht dumm und bunkert für schlechtere Zeiten. Wenn also zu viel Glucose zur Verfügung steht, so will er diese natürlich irgendwo abspeichern, denn es wäre doch schade, wenn diese kostbare Energie verloren geht, oder nicht? Sie müssen bedenken, dass der Körper eigentlich auf ein überleben in der Wildnis ausgelegt ist, wo die nächste Mahlzeit weiß Gott nicht pünktlich garantiert werden kann. Wenn also einmal genügen Glucose vorliegt, so wird sie dann eben in Fettgewebe gespeichert.

Das große Missverständnis

Das heißt man wird zum Beispiel durch das Essen von Weißbrot fett. Es ist nicht die Butter auf dem Brot, die einen fett macht. Es ist das Brot selbst. Wer fette Butter auf eine Scheibe Schwarzbrot streicht ist in dieser Hinsicht besser beraten als jemand, der magere Butter nimmt, sie aber unbedingt auf einem ungesunden Weißbrot haben möchte. Da empfiehlt sich meiner Meinung nach gleich mal eine Diät, wie zum Beispiel mit einem populären Aktivkost-Produkt wie Yokebe.