Muskelaufbau und gleichzeitig Gewichtsverlust durch Training

Muskelaufbau und gleichzeitig Gewichtsverlust durch Training

Unterschiedliche Prozesse der Energiebereitstellung im Körper

Es ist wichtig zu unterschieden, wie der Körper für den Muskelaufbau auf die Energiereserven zugreift. Je nachdem wie man trainiert, kann es sein, dass eben Fettreserven abgebaut werden; es kann aber auch sein, dass der Körper auf andere Prozesse zugreift, um schneller an Energie zu kommen. Hier ist es also wichtig, sich mit seinem Fitness-Trainer abzusprechen oder sich selber über das Thema zu informieren, indem man entsprechende Literatur liest.Muskelaufbau und gleichzeitig Gewichtsverlust durch Training

Persönliche Erfahrung

Die Frage ist auch: Wie gehen Muskelaufbau und Gewichtsverlust Hand in Hand?

Ich persönlich habe einen sehr niedrigen Body-Mass-Index. Bei einer Größe von 1,89m wiege ich gerade einmal 67kg. Früher waren es sogar bloß 66kg. Woher das zusätzliche Kilo auf einmal kam, kann ich mir nicht erklären. Jedenfalls wollte ich mein Gewicht durch Training steigern. Ich dachte, ich könnte mein zu geringes Gewicht in Verhältnis zu meiner Körpergröße durch ein Hinzufügen von Muskelmasse wieder wett machen. Voller Motivation trainierte ich mehrere Wochen lang und hart. Ich weiß noch, wie schockiert ich war, als ich beim schnellen hinabrennen der Treppen eines Tages zum ersten Mal in meinem Leben meine „Brüste“ wippen spürte. Die Muskelmasse meiner Brust war jetzt groß genug, dass da etwas wippen konnte, und nicht bloß Rippen zu sehen waren. Mit großen Erwartungen bestieg ich die Waage und stellte zu meinem Entsetzen fest, dass ich abgenommen und nicht zugenommen hatte.BMI

Muskelaufbau verbraucht Fett

Der Körper baut zwar Muskelmasse durch Training auf, bloß wird dabei natürlich auch Fett verbrannt. Bei mir war es wohl so, das ich vom Gewicht her weniger Muskeln dazu bekommen als Fett verloren hatte. Seitdem habe ich nicht mehr so viel trainiert und bin wieder eher zu meinem normalen Zustand als natürlich wandelndes Skelett zurückgegangen. Damit befinde ich mich natürlich in einer absoluten Minderheit der Bevölkerung. Viele Menschen kämpfen ja eher mit dem Abnehmen. Aus meiner Erfahrung kann ich also das regelmäßige und disziplinierte Training zu Hause empfehlen.

Diät plus Training?

Inwiefern sich Training mit Diät kombinieren lässt, weiß ich nicht. Vorsichtshalber würde ich die beiden Dinge lieber trennen oder zuerst wirklich mit einem Arzt sprechen. Während einer Diät, selbst wenn man einen guten Shake wie Yokebe verwendet, hat der Körper ja wirklich einen sehr eingeschränkten Zugriff auf Kohlenhydrate, es hört sich für mich also riskant an beides gleichzeitig auszuprobieren. Es ist wohl besser, wenn man sich für eine der beiden Herangehensweisen entscheidet. Entweder man versucht über Training abzunehmen oder über eine Diät. Nach einer erfolgreichen Diät, durch die man Fett gut abbauen konnte, kann man dann ja mit dem Training beginnen.

Dazu kommen ein Fitnessstudio: Durch Vereinsport zum Traumkörper?

Hobby vs. ProfessionalitätDurch Vereinsport zum Traumkörper?

Welche Sportart ist die ideale um abzunehmen? Ist es sinnvoll einem Verein beizutreten, um dort den Sport mit Gleichgesinnten zu praktizieren und langsam aber sicher immer besser darin zu werden, bloß um dabei Gewicht zu verlieren? Der Vorteil bei einer Vereinsmitgliedschaft ist die Gemeinschaft mit anderen Menschen, die einen anspornen können, immer besser zu werden. Allerdings befinden sich in einem Amateurverein keine Profis. Gut, die großen Fußballclubs sind ja auch Vereine, in diesem Sinne gibt es auch Professionalität. Meine persönliche Erfahrung ist bisher eher gewesen, dass ein Verein von den Mitgliedern als Hobby betrieben wird und dadurch sogar eine bremsende Funktion auf die Entwicklung des ambitionierten Mitglieds haben kann. Da wird ein, zwei mal im Jahr ein Workshop gemacht und den Rest kann man sich dann selber beibringen. Das ist aber sicher von Verein zu Verein unterschiedlich. Am besten probiert man einmal etwas „wild“ aus, was einem am besten liegt. Wo macht es mir mehr Spaß? Im Verein mit anderen Leuten eine Sportart zu trainieren oder gehe ich lieber einfach ins Fitness-Studio und mache da meine Übungen nach Anleitung?

Zusätzlich noch ins Fitnessstudio

Viele Menschen verwenden auch beides in Kombination. Das heißt es wird natürlich zum Beispiel im Tennisverein gespielt und trainiert, was ja schon an sich eine positive Auswirkung auf die Gesundheit hat und mit Sicherheit schon ein Stück weit dazu beiträgt, die überflüssigen Pfunde los zu werden, aber zusätzlich kommt auch noch das persönliche Training mit dem Fitness-Trainer dazu. Das klingt für mich eigentlich nach einer sehr vernünftigen Strategie, da man im Vereinssport sehr schnell merkt, wo die persönlichen körperlichen Schwächen liegen. Diese kann man dann mit dem Fitness-Trainer besprechen und seine Trainingsstrategie gezielt darauf ausrichten. In jedem Sport sind die Anforderungen ja ein bisschen anderes und jeder Mensch hat auch ganz individuell Schwachstellen und Stärken in seinem Körperbau und seiner Konditionierung.

Unterstützung durch Vereinsmitglieder

Das tolle am Vereinsleben liegt in der Möglichkeit, sich gegenseitig auszutauschen. Man kann tolle Strategien von Vereinsmitgliedern lernen, zum Beispiel wie sie Heilfasten betreiben oder dergleichen; Dinge, auf die man selber vielleicht gar nicht gekommen wäre. Davon kann man sich dann inspirieren lassen. Beim Fasten gibt es ja ganz unterschiedliche Methoden und es lohnt sich, sich auszutauschen und zu informieren, wie man zum Beispiel eine Aktivkost Diät mit Yokebe oder ähnlichem durchziehen kann, um besser in Form zu kommen. Die psychologischen Herausforderungen werden hier nämlich gerne unterschätzt. Da tut es doch gut, wenn man mit jemandem reden kann, der bereits den Weg gegangen ist und die Schwierigkeiten kennt, die körperlich aber auch emotional auf einen warten können.